Author Topic: Vovox  (Read 325 times)

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Vovox
« on: June 23, 2010, 11:22:00 am »
Jo, hier soll es um die Schweizer Edelkabel gehen, wollte das Thema jetzt aber keinem spezifischen Instrument zuordnen. Ich eröffne diesen Thread aus brandaktuellem Anlass, ich habe momentan nämlich ein kleines Vovox Testpaket (Vorkasse! :'( ) bei mir zu Hause: 6m Instrument-, Speaker- und Netzkabel aus der Sonorus bzw. Textura Serie. Was feineres hat Vovox momentan nicht zu bieten. Warum? Tja, ich habe mit Freunden auf der diesjährigen Musikmesse dem Vovox-Stand einen Besuch abgestattet und dabei Sachen gehört, die mich, sagen wir mal, überrascht haben. Diesen Höreindruck wollte ich dann gerne mal bei mir zu Hause nachvollziehen und auch mal schauen wie viel von diesem Höreindruck in einer Live-Situation übrig bleibt.
Kurz zu dem Messebesuch: eigentlich hatte Vovox einen kleinen Testraum vorbereitet, wo man mittels mechanischem Schaltvorgang verschiedene Kabel direkt vergleichen konnte. Leider hatten die Jungs wohl Probleme mit den vom Vertrieb gelierten Monitoren, so dass dieser Test leider ausfallen musste. Allerdings konnten ich mich mit Firmenchef Jürg Vogt nett unterhalten, ein wirklich sympathischer Kerl, absolut bodenständig und leidenschaftlich mit seinen Kabeln verbunden. Er stellte noch mal heraus, dass für ihn einzig und allein der Höreindruck zählt, ob da gängige Messverfahren greifen oder nicht.
Am Messestand selbst wurden uns dann diverse Kabel an einer E-Gitarre samt Topteil und Box vorgeführt, also Instrumenten-, Boxen- und Netzkabel. Ich muss zugeben dass ich bei ersteren beiden eine Klangverbesserung mehr erahnen konnte, der Ton schien schon griffiger zu werden, hätte aber auch Einbildung sein können. An den Gesichtern meiner Kollegen konnte ich ähnliches ablesen. Umso größer wurden die Augen als die Schweizer das Netzkabel gewechselt haben! Hier ging obertonmässig plötzlich die Sonne auf, es wirkte aufgeräumter, als wenn man feine Fransen mit einem Kamm entwirren würde. Wohlgemerkt: meine Kollegen sind zwar auch Mucker, haben aber nicht so berufsbedingte, ausgebildete Lauscher wie ich, und der Eindruck war bei allen sofort der gleiche. Wir haben uns direkt verwundet angeschaut als der Gitarrist den ersten Akkord gespielt hat.

Seit dem ließ mir das Thema keine Ruhe mehr, vor allem nach dem uns Jürg Vogt versicherter dass der Effekt bei Stereoanwendung noch krasser sein muss, was Räumlichkeit und Tiefenstaffelung angeht. Daher habe ich mich mal an Vovox gewand, da ich die Kabel erstmal am Instrument für mich testen wollte, da die Kabel wohl auch fürs Spielgefühl einen positiven Eindruck haben sollen. Heute morgen ist das Paketchen dann gekommen und die erste Testrunde habe ich nun auch schon hinter mir.
Als erstes macht bei den Vovox Kabeln das Material und die Verarbeitung als solche eine äusserst positiven Eindruck. Das Instrumentenkabel ist angenehm leicht, griffig und flexibler als ich aufgrund der Bauweise vermutet hätte. Gegenbeispiel ist das fette Textura Netzkabel, welches sich wirklich widerspenstig gibt. Dessen Stecker, auch die von den Boxenkabeln, gehen stark Richtung Wuchtwaffen, echte Prügel!
Mein erster Höreindruck ist relativ unspektakulär: das Netzkabel scheint an meinem kleinen Warwick Take 12 nicht den krassen Effekt zu haben wir an der Gitarrenanlage, habe ich aber auch fast so erwartet. Das Instrumentenkabel habe ich mit einem 9m Klotz TM Stevens Funkmaster und einem kurzen, aus Mikrokabel selbst konfektioniertem Kabel getestet. Während der Selbstbau trotz der Kürze relativ dumpf klingt, kommen bei den anderen beiden mehr Details zum Vorschein. Gerade beim Vovox scheine ich mehr "Fingerton" zu hören, auch der Bass scheint etwas zuzunehmen.

Das sind erstmal die ersten Hör- und Fühleindrücke. Wenn ich über mögliche Beschreibungen nachdenke, kommt mir immer wieder das Adjektiv "griffig" in den Sinn, der Ton scheint sowohl durch Netz- als auch durchs Instrumentenkabel "griffiger" zu wirken, kompakter, schneller. Ich hoffe dass ein Kumpel später noch vorbei schauen wird dass ich mal einen Blindtest machen kann, ich werde auch mal versuchen ein paar Hörbeispiele zu machen.

Soweit der erste Eindruck, stay tuned...  :thumpsup:

Linkback: http://musikerecke.com/index.php?topic=295.0
"I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

Musikerecke

Vovox
« on: June 23, 2010, 11:22:00 am »

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Antw: Vovox
« Reply #1 on: June 23, 2010, 13:59:32 pm »
Habe jetzt meine zweite Hörrunde hinter mir, habe zwischen meinem Sandberg Basic Fretless 5 und dem Warwick Streamer Stage II gewechselt, solo und playalong. 2. Eindruck: echt schwierig! Den drei verschiedenen Instrumentenkabeln glaube ich schon einen jeweils bestimmten Charakter zuordnen zu können, der Blindtest steht noch aus. Zuletzt habe ich viel direkt in mein Audio-Interface gespielt um über meine Monitore zu hören, die Unterschiede scheinen aber übern Amp deutlicher zu sein. Schwer zu hören finde ich es bei beidem. Manchmal kam es mir vor als würden die verschiedenen Charakter beim Playalong deutlicher zu hören sein also solo, muss ich aber noch verifizieren.

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Antw: Vovox
« Reply #2 on: June 24, 2010, 12:43:26 pm »
Gerade noch mal eine Stunde Playalong gespielt, zwischendurch für drei Songs vom Vovox zum Selbstbau gewechsel, dann wieder Vovox. Wieder hatte ich das Gefühl dass der Ton, gerade zwischen den anderen Instrumenten, griffiger wurde, quasi hörbarer, kompakter. Heute Abend werde ich die Strippen mal an einem Gitarren-Setup testen und auch mal meine Kollegen ran lassen, mal schauen wie deren Eindruck so sein wird.

Offline Jan

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Antw: Vovox
« Reply #3 on: June 24, 2010, 15:38:59 pm »
Ich finde das Thema sehr interessant, kann aber nicht viel dazu sagen (ich werde schon wegen meiner Thomann-Kabeln ausgelacht;) ). Ich frag mich wie das ideale Kabel ausschaut? Man kann hier als Modell eine Tiefpassschaltung nehmen, die Grenzfrequenz wäre unendlich wenn Widerstand und Kapazität gegen Null gehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass
Auch wenn wie du sagst hier nicht mit Messergebnissen gearbeitet wird, wärs interessant ein möglichst ideales Kabel in den Test aufzunehmen.

EDIT: das waren jetzt meine ersten Gedanken, wahrscheinlich ist das nicht so relevant und es gibt noch 10 wichtigere Dinge ;)
« Last Edit: June 24, 2010, 15:46:26 pm by Patrick »

Offline Charmaquest

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Antw: Vovox
« Reply #4 on: June 24, 2010, 15:54:57 pm »
Der Gedanke bei den Vovox-Kabeln liegt weniger bei einem bestimmten Klang, den klingen sollen Kabeln möglichst gar nicht. Sie nehmen natürlich Einfluss, vor allem die Kapazität interagiert da mit den magnetischen Tonabnehmern, der Widerstand ist vernachlässigbar klein. Was bei Vovox aber passiert, und das hängt sehr wahrscheinlich mit dem hohen Reinheitsgehalt deren massiver Kupferleitungen zusammen, scheint eher mit der Zeit- als mit der Frequenzdomäne zusammen zu hängen. Ich stelle mir das so vor dass ein Vovox-Kabel für die Elektronen, gegenüber einem konventionellen Kabel, eine Art "Autobahn" darstellen, auf der die Elektronen quasi "Schwung holen" können. Nur so wäre zu erklären, warum manch einer eine Klangverbesserung wahrnimmt, obwohl er eine Vovox-Kabel in die "normale" Kette zwischen geschaltet hat. Wie stark dieser Effekt wahrnehmbar ist, hängt wahrscheinlich, so vermute ich nach meinen bisherigen Hörerfahrungen, stark vom Klangmaterial ab. Möglicherweise ist der Effekt bei einem räumlichen Stereo-Musiksignal deutlicher zu hören als ich das bisher mit meinem relativ einfachen Basssignal wahrnehmen kann. Auf der Messe mit der angezerrten Gitarre war der Effekt ja auch schon größer.
Ich bin da sehr gespannt, ich plane da noch einen Test mit Vovox-Kabeln und analoger Mehrspur-Summierung, da sollte nach meiner Einschätzung ja der Effekt am deutlichsten zu hören sein. Allerdings ist der Materialaufwand ja nicht ohne, da hoffe ich noch auf "Foschungsunterstützung" von Seiten mancher Hersteller. Wenn ich es nicht vermassele wird es dann bald richtig schöne Vergleichbeispiele zu hören geben.  8)

Offline Jan

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Antw: Vovox
« Reply #5 on: June 24, 2010, 17:20:15 pm »
Wenn ich es nicht vermassele wird es dann bald richtig schöne Vergleichbeispiele zu hören geben.  8)
Das wär super, drüber schreiben kann man ja viel..ist dann immer subjektiv. Ich bin gespannt;)

Offline Biomech

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Antw: Vovox
« Reply #6 on: June 24, 2010, 18:48:39 pm »
Der Gedanke bei den Vovox-Kabeln liegt weniger bei einem bestimmten Klang, den klingen sollen Kabeln möglichst gar nicht.
Das finde ich gar nicht, es kommt eben nur drauf an, ob der Klang zum eigenen Sound passt bzw der Klangvorstellung entspricht. Und dann kommt noch die gewöhnung dazu, ich habe mich bei diversen Sachen schon so sehr an den "schlechteren" Klang gewöhnt, dass er mir fehlen würde, wenn er weg wäre. Man sollte da auch nicht vergessen, dass ein ideales Setup auch immer irgendwo einen Hang zur Sterilität hat. Vergleiche da mal die Aufnahmebedingungen zB bei Purples Made in Japan oder sogar beim Machine Head-Abum, als in Hotelfluhren (!) aufgenommen werden musste. Da gibt es Passagen, da hört man (zumindest bei der originalen Schallplatte) zwischendurch das Pedal der Bassdrum quietschen. Konträr dazu heutige Gearheads wie etwa Joe Bonamassa oder andere, bei denen mir aber einfach zu viel glattgebügelt wird.

Ich plädiere da ganz eindeutig zu mehr Ecken und Kanten. Und ja - man kann es natürlich auch übertreiben...

Offline MierZwaa

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« Reply #7 on: June 25, 2010, 01:52:23 am »
Da gebe ich Biomech absolut recht, ich habe zwar noch kein Vovox ausprobiert, hatte aber schon das "Vergnügen" mit einem MonsterCable.
Das war einer der enttäuschendsten Tests überhaupt. das hochgelobte schweineteure Nonplusultrakabel stellte sich als für mich absolut unbrauchbar heraus, schrill bis zum Ohrenzerschnippeln und obendrein steif wie 'ne Eisenstange.
Ich bleibe seither brav bei meinen StaightA Economy Kabeln, und hoffe, die machen noch solange mit, bis ich in Rente gehe....

Offline Jan

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Antw: Vovox
« Reply #8 on: June 25, 2010, 02:07:26 am »
Was ich gefunden habe:
http://www.klangfarbe.com/shop/index.php?u=32971186&sh=G&w=&a=&p=29277
Ich denk bei sowas sind wir uns alle einig ;)

Offline Charmaquest

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Antw: Vovox
« Reply #9 on: July 01, 2010, 10:10:29 am »
Hmm, ich finde eine unperferkte Klangästhetik und hohe Signalqualität müssen sich gar nicht ausschließen. Nehmen wir als Beispiel einen überzerrten, kaputten Gitarrensound ala Sonic Youth (oder mal bitte HIER reinhören, LAUT und komplett  :thumpsup:). Nach euren bisherigen Erfahrungen, wie würdet ihr so einen Sound lieber realisieren, mit einem echten Amp oder einer Software-Lösung?
Ich denke es geht hier nicht um einen möglichst reinen Ton, sondern um eine möglichst natürliche Darstellung eines Klangs. Da sind Monster Kabel z.T. ein anderes Thema, da die durch die Kapazität durchaus versuchen Einfluss auf den Tonabnehmer zu nehmen, was dann durchaus schrill werden kann.
Naja, beim Testen der Kabel, gerade mit einem Gitarren-Setup, kam schon zum Vorschein dass der Sound sich schon in eine Richtung verändert, die man, je nach Geschmack, nicht unbedingt als "besser" beurteilen mag. Wobei sich das u.U. in der Spielpraxis relativiert. Mein Eindruck am Bass war, ich mit den drei Drähten (Netz, Speaker, Instrument) am Samstag einen Gig spielen können, dass ich keinen großen Unterschied im Ton hören konnte. Ich hatte allerdings das Gefühl eine sehr gute Kontrolle über mein Spiel gehabt zu haben, konnte aber aufgrund der Auftrittshektik da nicht groß hin und her kabeln und vergleichen. Dafür kenne ich aber meine Anlage sehr gut und kann den Bühnensound entsprechend in Relation setzen.
Mein bisheriges Fazit lautet, dass sich die Klangleiter in meinen Ohren positiv bemerkbar machen. Obs dann direkt auch die noch teurere Sonorus Linie sein muss, vor allem live, weiss ich nicht (wobei die im Verhältnis dann auch nicht mehr viel teurer ist). Fakt ist dass im Zweifelsfall ein neuer, ordentlicher Amp oder ein neues Instrument einen weitaus größeren Einfluss auf den Ton hat. Wer aber mit seinem Setup an sich zufrieden ist, dem kann ich nur empfehlen mal ein Testpaket für sich zu ordern. Schlimmstenfalls schickt man es eben wieder zurück, meine sind auch gestern wieder zurück gegangen.
Ich hoffe dass ich als nächstes mal die Teile zu Hause an meiner Abhöre testen kann, dann schaue ich mal wies im Stereosetup dann so aussieht.

Offline Biomech

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Antw: Vovox
« Reply #10 on: July 01, 2010, 12:28:45 pm »
Hast du denn schonmal einfach einen Blindtest gemacht, also egal ob per Aufnahmne oder A/B-Schalter? Es wäre durchaus mal einen Versuch wert, ob das nicht stellenweise nur ein Placebo-Effekt ist. Wobei natürlich auch ein Placebo prima ist, solange es klappt, ich hab zB immer ein Stimmgerät zwischen Bass und Amp, obwohl ich ihn live nie benutze - ohne wäre ich aber vermutlich zu nervös :D
Ich habe aus deinem Test allerdings in etwa das gelernt, was Bernd auch geschrieben hat: Kabel aus den "normalen" Preislagen tun es für die meisten Anwender und Situationen ganz wunderbar. Was mich dazu bringt, dass ich meine ganzen Billigkabel mal endlich rauswerfen sollte, denn die sind das krasse Gegenteil von den Vovox.

Achja - wie heißt eigentlich das Lied?

Offline Charmaquest

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Antw: Vovox
« Reply #11 on: July 02, 2010, 12:42:33 pm »
Das sind die THEM CROOKED VULTURES mit "No One Loves Me & Neither Do I". Das Ding hat mich mit seinem Sound echt weggeblasen, geiler Raum auf den Gitarren und wie der Mix am Ende mit einem Knall aufgeht, ein wahres Fest wie ich finde.

Einen Blindvergleich habe ich leider nicht machen können, werde ich dann aber hoffentlich mit dem Stereo-Setup machen. Ich denke ja auch dass so extrem teure Kabel wie bei Vovox schon ein sehr spezieller Fall ist, auch wenn ich mit teureren Kabeln im Allgemeinen sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Ich habe mir ja das genannte Klotz Kabel gekaut, 9m für knappe 40 Euro. Das fand ich auch schon viel, habe den Kauf aber nicht bereut. Das ist einfach sehr gut verarbeitet und verdrillt nicht so leicht, alles Eigenschaften die ich von billigen Kabeln anders kenne.

Bei Stereoanwendungen, speziell wenn es dann noch um Räumlichkeit geht, kommen halt noch andere Aspekte hinzu, die bei einem "einfachen", monofonen Gitarrensetup nicht so auffallen: Zeitreichtigkeit bzw. Phasentreue. Ich hatte gestern ein Seminar zum Thema "Lautsprechersysteme" in einem Düsseldorfer Masteringstudio, wo im Großen zwei Lautsprecher verglichen haben: ADAM SX3-H und Myro Whiskey (welche intern mit Vovox verdrahtet sind, was'n Zufall). Nach einer ausführlichen Hörsession hat uns der Myro-Chef seinen Ansatz erläutert und ein paar Messungen vor Ort gemacht. Dabei kam ziemlich schnell raus dass praktisch JEDES Lautsprechersystem es nicht schafft ein Eingangssignal adäquat wiederzugeben. Einfaches Beispiel war ein einfacher 30 Hz Rechteckimpuls, der von der ADAM als eine Art verpolten Sinus wiedergegeben wird, auch andere, z.T. sehr teure Systeme zeigten ein ähnliches Verhalten. Seine Myro Systeme sind dagegen auf "Zeitrichtigkeit" ausgelegt, was man einerseits in den Messungen sehen, aber auch hören konnte. Die Lautsprecher folgten superflott jeder Klanginformation, die räumliche Darstellung und Tiefe war schlichtweg umwerfend. Wohlgemerkt, da hatten wir von dem Konzept noch nichts gehört, sondern nur die Boxen für uns verglichen.
Naja, ich fands halt witzig dass ich, wo ich mich gerade mit Vovox beschäftigt habe, so ein Seminar ins Haus geflattert kommt, das sich auch mit dem Thema "Klang als solchen darstellen, übertragen" beschäftigt. Und so was ich bisher über das Thema recherchiert habe, scheint es bei den Vovox Kabeln durchaus auch um eine "Zeitkorrekte" Darstellung zu gehen, dass die Kabel anscheinend "flotter" sind. Aber wie gesagt, ich hoffe bald kommt mein Stereo-Testpaket und mein Plan für einen Summierungsvergleich steht ja auch noch.

Musikerecke

Antw: Vovox
« Reply #11 on: July 02, 2010, 12:42:33 pm »


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