Author Topic: Plec- Trümmer  (Read 1080 times)

Offline MierZwaa

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #15 on: December 05, 2009, 00:10:13 am »
Du hast mich falsch verstanden! Ich schrub (s.o.), wenn(!) es zu schräg wird, dann finde ich das nicht sonderlich einfallsreich ...

jetzt mußt Du nur noch "zu schräg" definieren.
Ich bin ja der Meinung, so was gibt's nicht.

Musikerecke

Antw: Plec- Trümmer
« Reply #15 on: December 05, 2009, 00:10:13 am »

Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #16 on: December 06, 2009, 01:16:02 am »
jetzt mußt Du nur noch "zu schräg" definieren.
Ich bin ja der Meinung, so was gibt's nicht.
Nö, wenn etwas völlig(!) außerhalb des Songs abläuft, also einfach nur mal schauen was mein Instrument alles für Töne von sich gibt, dann ist das nicht mein Ding, z.B. jeden Halbton jeder Saite von oben nach unten oder umgekehrt zu "spielen". Nee, nicht mal Free- Jazz difiniert sich so, Geklimper schon eher.
Aber wie gesagt nix falsch verstehen -> zu 90% ist der Mann einfach genial, auch für mich :-)
R.S.

Offline MierZwaa

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #17 on: December 06, 2009, 11:47:52 am »
Nee, nicht mal Free- Jazz difiniert sich so, Geklimper schon eher.
Aber wie gesagt nix falsch verstehen -> zu 90% ist der Mann einfach genial, auch für mich :-)

Free Jazz definiert sich noch ganz anders, aber das führt jetzt zu weit vom Thema weg....

 Stilistische Merkmale [Bearbeiten]

Vorweg muss gesagt werden, dass der Free Jazz sich in und seit den 1960ern Jahren weiter entwickelt hat und damit selbst sehr heterogen geworden ist. Daher ist eine einfache stilistische Typologie nur bedingt möglich. Der frühe Free Jazz orientiert sich noch an melodischen, harmonischen und rhythmischen Grundmustern der Jazztradition. Auch entspricht die Instrumentation zunächst meist noch der Besetzung der typischen Bebop-Combo. Die im folgenden genannten Merkmale sind daher keinesfalls für alle Gruppen und Tonträger des Free Jazz zutreffend.

    * Aufhebung der harmonischen Tonalität, vereinzelt auch Zwölftonmusik bzw. Verwendung von seriellen Tonreihen, vor allem aber freie Atonalität.
    * Freie Rhythmik (wird erst ab den Innovationen von Sunny Murray zum Stilmerkmal)
    * Einflüsse aus verschiedenen Stilrichtungen, nach Joachim Ernst Berendt vor allem Weltmusik
    * Aufhebung der Trennung zwischen Klang und Geräusch
    * Keine Trennung mehr zwischen Solo- und Begleitungspart, wodurch die Musiker kommunizieren und ihre Stücke entwickeln
    * Das als typisches Jazz-Merkmal geltende „Leadsheet“ existiert im Free Jazz zunehmend nicht mehr

Bei der weiteren Entwicklung des Jazz zeigt sich, dass eine Einteilung in Stilistiken oft nur schwer möglich ist und daher nur sehr selten sinnvoll ist. Insbesondere der Übergang zwischen Free Jazz und frei improvisierter Musik ist bisher kaum bestimmbar.

Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #18 on: December 06, 2009, 12:01:47 pm »
Ja, Du hast recht. Es führt zu weit und am Thema vorbei. Ich meine halt nur (für mich persönlich), nicht alles, was einen Ton hat, muß Musik sein. Und Geräuscherzeugung ist für mich auch nicht immer mit Musizieren gleichzusetzen ...  ;) :P

Hast gesehen, dass er das Tone Poti auf 7 hat? Mit den den Lace Sensors die damals mode waren, die ich auch noch hab,  klingt das bei mir sehr ähnlich (das Anschlaggeräusch meine ich ;) )

Ich hab auf der Aria- Strat Seymour Duncan Designed Pickups. Die sind auch vom Charakter her ähnlich, also nicht all zu scharf.  Manchmal ist das sehr dienlich, an anderer Stelle wünscht man sich etwas mehr Biss. Tja, zu 100% ist man halt nie zufrieden ...  :)
« Last Edit: December 06, 2009, 12:16:53 pm by Grooveman »

Offline Charmaquest

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #19 on: December 06, 2009, 13:52:37 pm »
Im Endeffekt ist doch eh alles Pop. ;) Im Ernst, jeglicher Versuch einer Stilistik eine eindeutige Definition zuzuordnen funktioniert doch immer nur bedingt. Ich finde es gut dass es die Schubladen gibt, aber jeder empfindet und definiert die ein bisschen anders. Am besten teilt man sich da doch wirklich mit, in dem man seinem Gegenüber einfach vorspielt was man gut findet, Musik hört man halt.
Ich sehe das aber auch so wie Groove, für mich hat Musik etwas mit (meinem Empfinden von) Ästhetik zu tun. Atonales und Geräusche sind als Kontrast toll, aber eben nur als Kontrast.
Ahso, bei E-Gitarre spiele ich Medium-Picks, dürfen nicht zu hart sein. Bei der Akustik dagegen was weiches, was schön schrabbelt.
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Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #20 on: December 06, 2009, 14:24:21 pm »
für mich hat Musik etwas mit (meinem Empfinden von) Ästhetik zu tun. Atonales und Geräusche sind als Kontrast toll, aber eben nur als Kontrast.
Genau das ist es.


Was die Plec betrifft. Es gibt da ja halt auch richtig teure und welche aus abenteuerlichsten Materialien. Bei Tone Toys gibt es z.B. ne ganze Reihe davon. 
Warscheinlich sollte ich mir mal ein paar Probe- Plec zukommen lassen.  Hatte schon neulich ein paar verschiedene bei Thomann geordert mit denen ich z.T. schon recht zufrieden bin, aber eben noch nicht ganz.

DUNLOP NYLONPLECTRUM MEDIUM (3 Stück)
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Offline MierZwaa

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #21 on: December 06, 2009, 14:44:04 pm »
Ahso, bei E-Gitarre spiele ich Medium-Picks, dürfen nicht zu hart sein. Bei der Akustik dagegen was weiches, was schön schrabbelt.

Mit biegsamen Picks verschenkst Du Kontrolle und Definition. Ein biegsames Pick biegt sich erst mal und läßt dann erst den Ton entstehen, das kann eine Verzögerung von mehreren Hundertstel Sekunden bedeuten. Und wenn man exakt auf dem Groove sein will, sind das Welten.
So ein unflexibles Teil ist erst mal ungewohnt (ich habe auch jahrelang mit so Schlabberzeugs gespielt), aber wenn man's erst mal drinhat will man nix anderes mehr.
Ein weiches für Strumming ist ok und für den angestrebten Sound sogar notwendig, aber alles andere geht mit Hart besser.

@Groove: probier mal die V-Picks...

Offline Charmaquest

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #22 on: December 06, 2009, 19:12:12 pm »
Hmmm, am Bass spiele ich wenn auch mit Mediums. Wenn es da Probleme mit dem Timing geben sollte kann ich das kompensieren. Vor dem Groove, drauf, laid back, funzt beides.
Ich meine ich spiele ja auch keine dünnen Schlabberteile, da würde ich Dir recht geben, die sind da eher ungeeignet. Aber mit welchen die als "Hard" ausgezeichnet sind komme ich nicht klar, klingen mir zu hart und fluppen mir ständig aus den Pfoten.
Bin da aber ingesamt auch eher ein Weichei, ich bevorzuge ja auch dünnere Saiten. Dicke klingen zwar fetter und habe noch andere Vorteile, auf dünnen spiele ich aber einfach entspannter und dann auch besser und freier.

Offline Jan

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #23 on: December 06, 2009, 20:55:16 pm »
Du kannst auch mit dicken Pleks bei schneller Handbewegung einen sanften Anschlag erzielen. Einfach nicht zu fest mit den Fingern halte. Stimmt schon die Fallen einem oft von den Händen, ist aber nur am Anfang. Vorteil wie BB schon sagte du hast die Kontrolle, kannst dynamischer spielen wie du eben willst. Der Tone kommt ja aus den Fingern und hier lass ich das Plek so wenig wie möglich mitreden ...ich beziehe mich auf die Gitarre :D

Offline Anti-Climacus

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #24 on: December 06, 2009, 22:47:20 pm »
Du kannst auch mit dicken Pleks bei schneller Handbewegung einen sanften Anschlag erzielen. Einfach nicht zu fest mit den Fingern halte. Stimmt schon die Fallen einem oft von den Händen, ist aber nur am Anfang.

Deswegen bohre ich Löcher in alle meine Plektren. 3 Löcher am Daumenansatz und ich hab eine wunderbare Kontrolle über das Plek. Seitdem ist mir noch nie ein Plektrum auf der Bühne aus der Hand gefallen.

Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #25 on: December 07, 2009, 01:02:05 am »
Guck an Guck an  :)  hier ist ja mal richtig Bewegung im Forum -> Freu  :)

Das midde Löchern, ist definitiv ein Thema. Denk schon auch, daß der Tip nicht von schlechten Eltern ist
« Last Edit: December 07, 2009, 01:04:11 am by Grooveman »

Offline MierZwaa

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #26 on: December 07, 2009, 19:03:11 pm »
und fluppen mir ständig aus den Pfoten.


Hst Du Musashi gelesen?
"Halte Dein Schwert, als ob es ein Vogel wäre. Hältst Du ihn zu fest, erstickt er, hältst Du ihn zu leicht, fliegt er davon!"
Und was dem Samurai sein Schwert ist dem Gitarristen sein Pick :D

Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #27 on: December 07, 2009, 21:31:58 pm »
JETZT hab ich doch noch ein absolut perfektes Beispiel gefunden. Auf meinem "Remember That Night" Video (DVD) spielt mein Freund, der olle Gilmour auch mal ne Gretsch ... und zwar midde Finger -> einfach ein geiler Ton, und nicht ein bisserl dumpf oder zu weich.

http://www.youtube.com/watch?v=vcoQuQ8HhZA

Übrigens, schweinegeil die DVD !!! 

Offline Grooveman

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #28 on: December 15, 2009, 18:34:25 pm »
Beck nicht einfallsreich?
Mir fällt jetzt spontan keiner ein, der einen Ton auf so viele verschiedene Arten anschlägt wie der olle Jeff...
Sehr interessant bei Jeff Beck ist für mich mich eigentlich die Kiste, wenn er mit der kleinen Bassistin zamm spielt. Das ist schon großes Kino!

Was die Pectrümmer betrifft: Ich hier zu hause ein ziemlich einfaches Nylon Plec. mittelprächtig fest. Ich muß aber sagen, das ich sehr gern mit dem Ding spiele und auch relativ defferenzierte Sounds damit zustande bringe, wenn ich mich zurückhalte.
Live habe ich aber (leider?) einen etwas stärkeren Anschlag., da komme ich weniger mit dem Teil klar und nehme eher welche auf Tortex- Basis, auch wenn der Sound mit da nicht so gefällt.

Mensch Bernd, der Preis bei deinem Vorschlag für EIN Plec ...  ???  Das iss nix fürn ollen Groove, zumal ich ständig welche verliere.  :(
« Last Edit: December 15, 2009, 18:43:44 pm by Grooveman »

Offline Anti-Climacus

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Antw: Plec- Trümmer
« Reply #29 on: December 16, 2009, 21:43:53 pm »
Wenn du mit einem anderen Plektrum besser zurecht kommst, übe einfach mit dem.
Für mich ist das Entscheidende zuerst die Form (mit Größe), dann die Härte und dann das Material.

Vielleicht ist es bei dir ähnlich; dann probiere systematisch, welches Plektrum dir in jeder Hinsicht am besten liegt. Ich musste knapp 20 verschiedene Plektren durchprobieren, bis ich bei den Jazz III aus Nylon mit 1,38 mm angekommen bin. Plektren testen ist wirklich nervig, aber ich halte es genau so wichtig, wie die richtige Saitenstärke und Saitenlage. Wer sich nicht wirklich wohl mit seinem Werkzeug fühlt, muss was ändern.

Musikerecke

Antw: Plec- Trümmer
« Reply #29 on: December 16, 2009, 21:43:53 pm »


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